Battodo-Dojo-SüdWest
Battodo-Dojo-SüdWest

Überschrift

 

Bericht der A.E.B. über das Battodo-Seminar in Mainz am 18. - 20. Nov. 2016

Übersetzt von der Seite www.battodo.com

Clemens Klein, 6. Dan Battodo, im Dez. 2016

 

Jedes mal wenn das Seminar in Mainz, Deutschland, stattfindet, stellt sich den Franzosen die gleiche Frage: wird es unterwegs schneien? Dieses Jahr regnete es auf dem Hinweg sechs Stunden und zu allem Überfluss auch auf dem Rückweg sechs  Stunden lang ...Vielen Dank an Isabelle Teurquety (5. Dan Battodo), welche meisterhaft trotz der miserablen klimatischen Umstände ihr Fahrzeug steuerte – mit an Bord der Directeur Technique Européen (DTE).

 

Aktuell gibt es in der Assosation Européene de Battodo (AEB) 56 offizielle Lehrer, es gab einmal eine Spitze von 75, welche aber sicherlich nicht alle mit unser Vereinigung zu tun hatten, und andere machen einfachen Tamashigiri anstatt Battodo; sie sind von selbst gegangen (trotzdem wir etwas nachgeholfen haben). Jetzt sind die Angelegenheiten geklärt, und alle machen die gleichen Techniken mit dem gleichen Esprit. Anderseits sind die Beziehungen zur Japanischen Battodo Vereinigung (Nihon Battodo Renmei = NBR) nicht sehr gefestigt, übrigens haben wir – wie jedes Jahr – auch dieses Jahr die japanischen Battodo- Meisterschaften gesponsert (siehe die beigefügten Bilder), obwohl wir auf keinen Fall eine sportliche Entwicklung in Europa fördern möchten, und um sich nicht zu überbieten! Außerdem, wie wir während des Seminars feststellen konnten, hat sich seit dieser „technischen und philosophischen Reinigung“ das Niveau der Praktizierenden als auch der Lehrer merklich erhöht, alle gehen in eine Richtung, und das innerhalb der gesamtem verschiedenen Aspekte der Disziplin. Letztendlich sind seit der Rückkehr unseres DTE J.P. Reniéz Shihan in 1981 aus Japan 900 Mitglieder registriert und es gibt ca. 1300 Praktikanten. Aber unser gemeinsames Ziel ist es die Qualität, die Technik und die Philosophie unverändert zu erhalten.

 

Zufällig fand parallel zur unserer Zusammenkunft die Iaido-EM der Europäischen Kendo Federation statt, welche Kendo, Jodo und Iaido unter sich zusammenführt. Sechs Lehrer  haben sich für das Iaido entschieden, darunter Franzosen, Engländer und Österreicher und Japaner; jeder ist vollkommen frei in seiner Entscheidung. Sonst haben sich die Ungarn – wie so oft – entschuldigt, ebenso die Spanier und Belgier. Ein paar wenige  Franzosen haben sich aus familiären oder aus  gesundheitlichen Gründen entschuldigt: allen wünschen wir eine gute Besserung! Letztendlich waren Deutschland, Österreich, die Türkei, Portugal, Frankreich und Italien gut vertreten. Es waren ca. 40 Lehrer während der drei Tage anwesend.

 

Die technische und logistische Organisation war wir immer  perfekt, dank Clemens Klein (6.Dan Battodo und technischer Berater für Deutschland) und seiner Mannschaft.

 

Freitag: Systematisierung der Schnitte und Stiche (Datotsu) mit dem Bokken am Partner, unterteilt in drei Niveaus: 1.) Schnitte und Stiche normal, 2.) dasselbe groß und 3.) dasselbe, jedoch direktes Stoppen nachdem das Schwert das visualisierte Körperteil verlassen hat.

Dann Kihon Omote und Ura, Shoden Tachi Wasa, verschiedene spezielle Lehrinhalte unserer Ryu, und für die Sempai Shoden Suwari Wasa. Danach gemeinsames Abendessen in unserer Trattoria.

Samstag: wie gehabt, zusätzlich für die Sempai Chuden Suwari Waza, jeder nach seinen technischen Möglichkeiten und Verständnis der Ryu, und seinen technischen als auch philosophischen Zielen.

Außerdem waren wir sehr angenehm überrascht über den Besuch von Sylvia Ordinsky und vier Ihrer Schüler, der allererste 7.Dan Iaido in Deutschland. Sie war in Japan direkte Schülerin von Sagawa Hakuo Sensei, letzter 9. Dan hanshi Iaido, 8.Dan hanshi Kendo, und war auch unserem „Directeur Technique Européen“ (gemeint ist J.P.) sehr nahe, waren sie doch beide lange Zeit direkte Schüler des berühmten Okada Morihiro 8.Dan hanshi Iaido, 7.Dan kyoshi Kendo und Jodo. Ihr Interesse für Battodo hat uns berührt und wir müssen uns wiedersehen….noch einmal Danke an Sylvia.

Letztendlich, nach einer Fahrt durch die Altstadt von Mainz, gemeinsames Abendessen in unserer favorisierteren Weinstube.

 

Sonntag: wie gehabt, zusätzlich die drei ersten Kata aus Okkuden Tatchi Waza unter der Leitung von Michael Putz Sensei, dem hiermit gedankt sei. Die anderen hochgraduierten Danträger Kyoshi 7. Dan und 8. Dan sowie unser DTE stellten die Prüfungskommission für die Prüfungen zum Shodan bis Yondan, herzlichen Glückwunsch an diejenigen welche einen Dangrad erworben haben. Ergebnis der Prüfung: 1 x Nidan, 2 x Sandan und 2 x Yondan.

 

Es gab keinen Grund Battodo vorzuführen, da die Teilnahmer während des Seminars und der Prüfung ihr hohes Niveau zeigten.Trotzdem hat Jean-Pierre drei Matten mit einem Schnitt zerteilt und  beim Schneiden einer Matte Präzision gezeigt, indem er sie in der Mitte und  dann im Rückschnitt und an der gleichen Stelle geschnitten hat. Jean-Pierre und Emmanuel haben eine außergewöhnliche Vorführung von Shinto Ryu Ken Jutsu und eine nicht weniger außergewöhnliche Vorführung von Chuden aus Shindo Muso Ryu Jo Jutsu gezeigt. Ein ungewöhnlicher Zufall, oder war es Telepathie..? Genau während der letzten Kata der Serie hat Matsumura Shigehiro Shihan (Shindo Muso Ryu Jojutzsu Menkyo Kaiden 8.Dan Hanshi Jodo),  Sensei von Jean-Pierre in Jo Jutsu, Ihn auf seinem Mobiltelefon angerufen. Im Übrigen wurden bei dem Seminar  durch Jean-Pierre viele historische Erinnerungen und Techniken  von vielseitigen und vielen Ryu Ha zusammengeführt.

 

Es ist anzumerken, dass die lebenslustige Tradition unserer Vereinigung genau beachtet werden muss,  in der Tat hat unser DTE eine Kiste Neuen Beaujolais mitgebracht, ebenso hat unserer  Berater für Italien, Mario Palmerini, (5. Dan Battodo) – er ist Weinbauer -  daran gedacht einen italienischen Wein als auch eine guten Brandy mitzubringen. Alle Teilnehmer begrüßten dieses geschmackvolle Intermezzo.

 

Zuletzt beschlossen alle sich 2017 in Paris im Shobukan-Dojo wieder zu treffen, dann in Italien 2018, gefolgt von Paris in 2019, und zum Schluss in Österreich in 2020. Aber wir haben genug Zeit noch einmal darüber zu sprechen...und vielleicht einen etwas ausgefalleneren Ort zu finden, wer weiß? Zum Anschluss noch einmal ein Dankeschön an die Teilnehmer und die Organisatoren.

 

Ein letztes und unverzichtbares Kampai in der Trattoria rundete dieses Super-Wochenende ab, (zu kurz nach Meinung aller), unter dem Zeichen der Freundschaft, der Lebensart und zu guter Letzt dem authentischen Battodo.

 

Die Pressestelle des AEB

 

 

 

 

 

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